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Desire - Kapitel 1

"Prego, die Damen ein Cappuccino und ein Amarenabecher und was darf es für Sie.... ach du bist es!"
Die Stirn runzelnd betrachtete die Angesprochene den Mann vor sich.
"Was für ein netter Empfang Marcello!"
"Ach komm schon Mona, es war doch nicht so gemeint! Es war den ganzen Nachmittag ziemlich viel zu tun!"
Marcello setzte ein entschuldigendes Lächeln auf und seine blauen Augen blitzten. Ramona, die alle kurz Mona nannten, seufzte. Warum konnte Sie diesem Mann nie wirklich böse sein, auch wenn es ihr absolut klar war dass er sich nicht über ihre Anwesenheit freute.
"Schon gut, mein Tag war auch nicht besser. Bringst du mir eine Karamell Latte?"
"So so eine "Latte" und auch noch mit Karamellglasur?!"
Grinsend flüchtete Marcello bevor sie noch etwas darauf antworten konnte. Mona betrachtete seinen Abgang nur kopfschüttelnd. Sie kannten sich nun schon seit der Schulzeit. Sie war damals kurz vor dem Abitur mit Ihren Eltern in diese Stadt gezogen und fühlte sich fehl am Platz da alle anderen Kinder in der Klasse sich schon seid dem Kindergarten kannten. Das war in diesem kleinem Nest am Rande des Nirgendwo ja auch kein Wunder. Damals war es Marcello gewesen der ihr die Eingewöhnung hier leicht gemacht hatte. Er war offen auf Sie zugekommen und sie hatten sich auf Anhieb sehr gut verstanden, auch wenn sie sich nach der Schule lange aus den Augen verloren. Damals schien es immer als wüßte der eine bereits was der andere dachte, nur eines - eines wußte Marcello nicht! Mona beobachtete lächelnd wie die schlanke Gestalt ihres besten Freundes hinter dem Tresen mit dem monströsen Kaffeeautomaten kämpfte. Ja, ein Geheimnis hatte Sie vor ihm, denn er hatte nie erfahren wie gern Mona ihn wirklich hatte. Jetzt durfte er es auch nicht mehr erfahren, denn zum einen waren sie keine Kinder mehr und zum anderen war Marcello verheiratet und hatte einen Sohn den er über alles liebte. Dazu hatte seine Frau Anna ihn fest unter Kontrolle. Das Verhältnis der beiden kam Mona zwar ziemlich merkwürdig vor, aber das ging sie eigentlich nichts an. Wenn Marcello darüber sprechen wollte, dann würde er es auch tun.

Etwas piekte sie kräftig in die Schulter.
"Hey, wo bist du mit deinen Gedanken? Dein "Latte" wird kalt!"
Die Art wie Marcello das Wort Latte benutzte ließ sie grinsen.
"Na wenigstens eine "Latte" an diesem trostlosen Ort!"
Sie streckte ihm die Zunge heraus.
"Nun bist du ungerecht. Es ist doch wunderschön hier."
"Ja der Ort an dem die Kühe schöner sind als die Männer", merkte Mona ironisch an.
"Pfü, du kannst die besonders schönen Männer nur nicht erkennen!", erwiderte Marcello und fuhr sich mit einer übertrieben lasziven Geste durch sein schwarzes Haar und stellte sich demonstrativ in Pose.
"Ja ja, Mr. Herzensbrecher Nummer eins. Ich weiß du bist der tollste Hecht in diesem Teich! nur als Anmerkung: Du bist verheiratet! Also zählst du nicht mehr!"
"Ich weiß, Schönheit hat ihren Preis. Jeder will mich aber keiner darf mich haben - außer Anna!"
Mona schlug sich mit der Hand vor die Stirn.
"Ich glaube bei dir muss man wirklich mal Fieber messen. Entweder ist das der Italiener in dir oder der Größenwahn schlägt gewaltig zu! Oder vielleicht beides? Laß das bloß nicht deine Anna hören", grinste sie Marcello frech an.
"Wenn du wüßtest"
Marcellos Gesicht verdunkelte sich für einen kurzen Moment doch er fing sich sofort wieder.
"Was macht eigentlich die Renovierung deiner neuen Wohnung?", lenkte er das Gespräch hastig auf ein anderes Thema.
"Frag nicht! Es ist die reinste Katastrophe. ich bin fürs tapezieren nicht geschaffen. Bevor ich eine Bahn der Tapete an der Wand habe, liegen bereits 5 andere im Müll."
Mona mochte eigentlich gar nicht darüber nachdenken. Dieser Fummelkram war nichts für sie, auch wenn sie eigentlich handwerklich nicht auf den Kopf gefallen war.
"Oh Mama mia. Das kann doch nicht sein.", Marcello seufzte tief. "Soll ich dir vielleicht helfen? Ich kann eigentlich recht gut tapezieren."

"Das erzählst du mir erst jetzt? Ich verzweifle völlig und dabei könntest du schon lange Retter in der Not spielen!?"
Mona setzte ihren besten Dackelblick auf.
"Bitte, bitte mein lieber wunderschöner und bester Freund würdest du mich retten? Du musst auch nicht auf einem Schimmel in voller Rüstung erscheinen, aber besiege das Chaos an meinen Wohnungswänden."

"Gott sei dank, ich habe gerade schon verzweifelt überlegt wo ich so schnell einen alten Ackergaul her bekomme."
Unbefangen lachten beide auf und verabredeten sich für den nächsten Abend an dem Marcello frei hatte und sein Angestellter in der Eisdiele arbeitete. So blieb Mona allein am Tisch zurück und schlürfte ihren mittlerweile lauwarm gewordenen Kaffee. Heimlich beobachtete sie wie Marcello die kleinen Tische abräumte, reinigte und hier und da Bestellungen aufnahm. Immer wieder betrachtete sie dabei seine langen Finger.
, hatte sie ihn damals immer geneckt. Wie sich diese wunderbaren langen Finger wohl auf nackter Haut anfühlten? Ein wohliger Schauer überlief Mona, doch sie verdrängte diesen Gedanken mit aller Gewalt. Sie würde das wohl nie erfahren.

Bevor noch mehr solcher Gedanken auf Mona eindringen konnten trank sie hastig die letzten paar Schlucke der Latte, bezahlte hastig und verabschiedete sich mit einem schnellen:
"Wir sehen uns morgen!"
Was hatte sie sich bloß dabei gedacht? Morgen würde sie den ganzen Abend mit Marcello allein in ihrer neuen Wohnung verbringen. Wie sollte sie das nur aushalten? Niedergeschlagen trottete Mona nach Hause und warf sich auf ihr Sofa.
"Verdammt!"
Frustriert schlug sie auf eines der Sofakissen ein obwohl es das ganze auch nicht besser machen würde. Aus lauter Verzweiflung und um die Gedanken an Marcello endgültig zu verdrängen packte Sie noch einige Umzugskartons zusammen um dann endlich völlig erledigt ins Bett zu fallen. Wieso war das Leben nur immer so kompliziert? Oder war nicht das Leben kompliziert sondern Mona nur der Mensch der sich immer die falschen Männer aussuchte? Ihre letzte Beziehung endete nach 6 Jahren zwar friedlich, aber die 1,5 Jahre davor waren wie ein goldener Käfig für sie gewesen. Es gab so lange zeit schon keine Liebe mehr in dieser Beziehung - Jeder ging seine eigenen Wege. Stefan, Ihr Ex, war auch nicht besonders überrascht als Sie sich endlich dazu durchgerungen hatte den Schlußstrich zu ziehen. Angeblich hatte er selbst schon mal daran gedacht, war aber zu bequem den Weg zu gehen. Mona schnaubte bei dem Gedanken an diese Worte und Ihre Gedanken wanderten zu dem nächsten Fehlgriff in ihrer Liebeslaufbahn. Christian, der Charmeur schlechthin und seine süßen Worte hatten Sie schnell eingefangen. Schnell wurden Ihre Gespräche vertrauter und ließen Mona vergessen dass Chris mit seiner Freundin zusammen wohnte. Zumindest so lange bis er ihr mitteilte dass er seiner Freundin ja nie fremdgehen würde da er sie liebte. Sie hatten sich so viele erotische Phantasien geschrieben und so intim miteinander geredet dass es in Monas Augen schon einem fremdgehen gleich kam. Doch was hatte sie eigentlich erwartet? Sie war so naiv gewesen und noch dümmer war sie als sie Chris in ihrem Urlaub besuchte um für sich selbst einen Abschluss zu finden. Natürlich war Mona mit Ihm im Bett gelandet hatte es genossen wie seine warmen Hände über Ihre nackte Haut strichen und das Gefühl als er sie zur Gänze ausfüllte. Doch wie so oft landete man danach oftmals zu schnell wieder auf dem harten Boden der Realität. Chris fühlte sich ja nach diesem "Fehltritt" so schlecht und nahm dies als Grund sich Mona schnell vom Hals zu schaffen. Innerlich schüttelte sie bei dem Gedanken daran immer noch den Kopf. Wie lange hatte Sie diesem Menschen hinterher getrauert bis ihr endlich klar wurde dass sie Chris nie wirklich etwas bedeutet hatte. Wie dumm sie gewesen war und sie hatte nicht daraus gelernt! Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt war Marcello der erste gewesen den Mona wiedersehen wollte und sie musste sich ja unbedingt erneut in ihn verlieben. Mit dem Gedanken an seine schönen Augen schlief Mona letztendlich ein. 

"Der Raum in dem sich Mona befindet wird durch den warmen Schimmer einer kleinen Lampe in eine schummerige Atmosphäre getaucht. Sie kann die Konturen der Möbel in diesem Zimmer noch genau erkennen. Plötzlich ziehen ein paar langfingrige Hände sie an eine warme Brust. Mona spürt nackte Haut und stellt überrascht fest, dass zum einen der Körper hinter ihr, als auch sie nackt ist. Starke Arme umfassen sie und sie spürt den Atem des Mannes in ihrem Nacken bevor er leichte Küsse darauf haucht. Mona weiß wer dort hinter ihr steht - Marcello! Sie fasst mit einer Hand hinauf in seinen Nacken um ihn zu sich herunter zu ziehen und zu küssen. Seine Finger wandern kühl über ihren Körper, hinterlassen eine heiße Spur und schüren den Wunsch nach mehr. Der zuerst zarte Kuss vertieft sich, Zungen erkunden den Mund des anderen. Marcellos lange Finger finden den Weg zu Ihren Brüsten, necken und zwicken Monas rosige Warzen bis diese sich hart unter der Berührung aufstellen. Leise stöhnt Mona in den Kuss. Sie will mehr von diesem Mann, will jeden einzelnen Zentimeter von ihm spüren. Mit einem kleinen bedauernden seufzen löst sie den Kuss, tritt einen Schritt vor um sich zu diesem wundervollen Körper umzudrehen. Mit gierigem Blick saugt sie jede Kleinigkeit in sich auf. Wie von selbst wandert ihre Hand ganz sacht über die Brust ihres Gegenübers. Ihre Finger folgen der Linie seines Schlüsselbeins über die Schulter bis hin zu seinem Rückrad während Mona ihn langsam umrundet. Geschickt weicht sie Marcellos versuchen nach ihr zu greifen aus. Ihre Finger wandern an seinem Rückrad hinab. Mit einem kleinem Schritt überwindet Mona die kurze Distanz zwischen ihnen und läßt ihre Finger aufreizend an der seiner Hüfte entlang nach vorn wandern. doch bevor sie Marcellos Mitte erreichen können schafft er es diese Erkundung zu stoppen. Entschieden übernimmt er die Führung, zieht sie mit sich zum Bett. Seine sonst so strahlend blauen Augen sind dunkel vor Lust wie das ein Meer im Sturm. sanft aber bestimmt drängt er Mona auf das Bett und setzt fort was er vorher unterbrechen musste.  Mit kleinen Küssen bedeckt er Monas Hals hinab zur deren Beuge und beginnt dann leicht an den vor Erregung ganz hart gewordenen Nippeln zu knabbern. Lustvoll stöhnend erbebt Monas Körper unter ihm. Mehr, Sie will mehr - Jetzt! Doch ihr gegenüber läßt sich nicht beirren und quälend langsam finden seine Hände den Weg abwärts zu ihrer Mitte. Federleicht streichen Marcellos Finger über die glatt rasierte Hat hin zu ihrem Venushügel und .....Piep - Piep - Piep....."

Für einen kurzen Moment völlig irritiert wurde es Mona doch schnell bewußt - Es war ein Traum und wieder einmal holte sie etwas mit einem unbarmherzigen piepen auf den Boden der Realität zurück. Es war früher morgen und der Wecker zeigte ihr an dass es Zeit zum aufstehen war. Wie sollte es auch anders sein.....

Fortsetzung folgt....




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